Töpfergeselle Heinrich Bröseker im Pottland
Klaus A.E. Weber
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Katalog zur Pottland-Ausstellung 2012
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
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Töpfermuseum Duingen
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Der in Hellental geborene Heinrich Bröseker ging 1885, nach Erfüllung seiner Schulpflicht an der dortigen Volkschule, zur Ausbildung in das Töpferdorf Duingen im „Pottland“, einer historischen Töpferregion zwischen Weser und Leine mit 850-jähriger Töpfertradition.

Töpfermuseum Duingen
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Am 01. Mai 1889 wird Heinrich Bröseker von dem „Töpferinnungs-Vorstand“ gemeinsam mit dem „Gesellen Ausschuß“ von Duingen bescheinigt, dass er vier Jahre lang, von Ostern 1885 bis Ostern 1889, bei dem Töpfermeister Fritz Albrecht senior „in der Lehre gestanden und sich derselbe gut geführt und die Beweise seiner erlangten Geschicklichkeit gegeben hat, so daß wir denselben als Töpfergesell annehmen und empfehlen können“.
Für den Vorstand der Duingener Töpferinnung unterzeichnen „Wilh Horenkohl │ Gottfried Becker │ Gottfried Lampe“, für den Gesellenausschuss „Fritz Hennecke │ H Witte“.
Danach verliert sich jede Spur zum weiteren beruflichen und privaten Werdegang des Töpfergesellen Heinrich Bröseker aus Hellental.
Heute gilt Duingen als größter Töpferort der Pottland-Region zwischen Leine und Weser.
֍ Videofilm zur Pottland-Ausstellung │ 2012
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im Töpfermuseum Duingen
- im Historischen Museum Hellental │ Sollinghaus Weber - Museum der Alltagskultur
Röhrenkanne │ 18. Jahrhundert
Töpfermuseum Duingen
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