Das Grundgesetz vom 23. Mai 1949

Klaus A.E. Weber

 

Das Grundgesetz │ 2023 (PDF)

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland hat als Notbehelf in politisch unsicherer Nachkriegszeit erstellter Verfassungstext „anders als sein Weimarer Vorgänger ein stabiles Staatswesen geschaffen“ mit starker Bindung an

  • Grundrechte

  • Gewaltenteilung

  • Föderalismus

  • Parteienwettbewerb

  • Rechtsstaat

  • Verfassungsgerichtsbarkeit.[1]

In vielen Kämpfen, nicht zuletzt in den 1960er Jahren, etablierte sich eine politische Kultur auf den Schultern des Verfassungstextes.“ [1]

 

Der Weg zum Grundgesetz

Mütter des Grundgesetzes

 

Ausstellung „Unser Grundgesetz

im Haus der Geschichte Bonn

Als Präsident des Parlamentarischen Rates sprach Konrad Adenauer (1876-1967) am 23. Mai 1949 in Bonn die historischen Worte:

Heute…beginnt ein neuer Abschnitt in der wechselvollen Geschichte unseres Volkes: Heute wird nach der Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland in die Geschichte eintreten.“

In der Pädagogischen Akademie Bonn war seit dem 01. September 1948 über eine vorläufige Verfassung im Parlamentarischen Rat verhandelt worden, dem insgesamt 61 Männer und 4 Frauen angehörten, gewählt von den 11 Länderparlamenten in den drei westlichen Besatzungszonen.

In einem Dossier charakterisierte 1949 der britische Verbindungsoffizier Rolland Chaput de Saintonge (1912-1989) den Katholiken Adenauer mit den Worten „He is cold and distant“.

Stiftung Haus der Geschichte: Zeitgeschichte(n) - Der Museumspodcast:

Ω 1949 - Das Grundgesetz

Ω 1949 - Gleichberechtigung

 

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[1] HESSE 2026e.