DAUERAUSSTELLUNG WALD | GLAS | DORF

Klaus A.E. Weber

 

»Vom Wald zum Glas zum Dorf im Solling«

In der Dauerausstellung begegnen Sie dem kulturellen Erbe des einzigartigen Glasmachertals in der Sollingregion - von den ältesten archäologischen Spuren prähistorischer Menschen im Hellental bis zum regionalen dörflichen Lebensalltag bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Mit den drei Leitthemen WALD | GLAS | DORF widmet sich das Museum der vorgeschichtlichen, siedlungs-, wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Dokumentation und Erforschung der Kulturlandschaft rund um das aus einer ortsfesten Glashütte entstandene Zuwanderungsdorf Hellental.

Vom Mittelalter bis zur Gegenwart ist das Hellental mit seinen zahlreichen Waldglashütten, die Geschichte des Glasmacherortes und späteren Waldarbeiter- und Landhandwerkerdorfes eng mit der Holznutzung in der agrarisch geprägten Sollingregion verbunden.

Bei Ihrer Spurensuche können Sie regionale Entwicklungen von 9.500-5.500 v. Chr. bis zur Alltagskultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkunden, wo Sie dem gläsernen „Blauen Heinrich" begegnen können.

Das landesherrliche Wirken von Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1713-1780) wird beim Fürstlichen Landesausbau im 18. Jahrhundert erkennbar, als unter dessen Forstmeister Johann Georg v. Langen (1699-1776) die vorindustrielle Arbeiterkolonie im „Hellenthale“ planmäßig angelegt wurde.

 

Themenbereiche und Themenräume

MiB: Museum im Backhaus

SH: Sollinghaus Weber

 

Das Ausstellungskonzept folgt keiner linearen chronologischen Abfolge der präsentierten Lokal- und Regionalgeschichte.

Den Besucher*innen werden vielmehr die drei miteinander verbundenem Themenbereiche WALD|GLAS|DORF mit Themenräumen angeboten, die nach individuellen Interessen singulär oder in beliebiger Reihenfolge ausgewählt werden können.

Ihr Besuch führt Sie in den beiden Museumshäusern auf einer Gesamtfläche von 475 m² durch die Themenräume mit ausgewählten lokal- und regionalhistorischen Schwerpunkten.

 

WALD

Themenraum (SH)

 

GLAS

Glas hat eine identitätsstiftende Kraft für die Region“ [1]

Daher ist ein besonderer Schwerpunkt in der Dauerausstellung der archäologischen und historischen Glasforschung gewidmet, ebenso der vielseitigen Verwendung von Objekten aus und mit Glas in der Alltagskultur.

Ihr Museumsbesuch soll von folgenden Fragen begleitet werden:

  • Wie würde unsere Welt ohne Glas aussehen?

  • Was ist an dem Material Glas für mich reizvoll?

 

Themenraum (SH)

Themenbereich (SH)

  • IM FLUR Drahtesel, Sandsteinplatten und Friesenecken

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

Spezialbereich (SH)

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

  • ATELIER │ Handwerk in der Region

Themenraum (MiB)

 

DORF

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

Themenbereich (SH)

  • GROB & FEIN │ Textiles Handwerk und Textilindustrie

Themenbereich (SH)

Themenraum (SH)

Themenraum (SH)

Themenraum (MiB)

[Themenraum (SH)

  • ATELIER │ Handwerk in der Region

 

Ausstellung mit fürstlich roten Tafeln

Eine kleine Auswahl der fürstlich roten Tafeln der Ausstellungen

  • Arbeit, Holz und Porzellan. Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel und die Wirtschaftspolitik im 18. Jahrhundert. Der Weserdistrict [3]

  • Spurensuche in der Kulturlandschaft - Wirtschaftsförderung im Weserbergland vor 300 Jahren [4]

aus dem Jahr 2013 wird im HISTORISCHEN MUSEUM HELLENTAL präsentiert - mit den Themen

  • Herzog Carl I. │ S. 7-15

  • Sandgrube bei Lenne │ S. 40-41

  • Backhaus Hellental │ S. 44-45

 

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[1] Dirk Blübaum │ Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern │ 2021.

[3] Thomas Krueger: Arbeit, Holz und Porzellan. Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel und die Wirtschaftspolitik im 18. Jahrhundert. Der Weserdistrict. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Museum im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg. 23. März bis 06. Oktober 2013. Holzminden 2013.

[4] Thomas Krueger, Hilko Linnemann: Spurensuche in der Kulturlandschaft. Wirtschaftsförderung im Weserbergland vor 300 Jahren. Mit Fotos von Jörg Mitzkat. Holzminden 2013.