Bäcker & Brottaxe
Klaus A.E. Weber

NLA WO, 34 N 1331 Bl. 20
Bäcker gehörten im Braunschweiger Weserdistrikt in der Mitte des 18. Jahrhunderts zu den Grundversorgungsberufen im städtischen und ländlichen Raum.
In der Stadt Holzminden zählten Bäcker zu den größten gildisch organisierten Berufsgruppen (städtische Gildeverfassung) [1]:
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1753: 14 Bäcker (Meister), 4 Gesellen, ohne Lehrlinge
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1764: 17 Bäcker
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1765: 15 Bäcker
Gewicht und Qualität von Brot werden im 18. Jahrhundert anhand von Bäcker- und Backordnungen landesherrlich geregelt.
Den Brotverkauf regeln städtische "Brottaxen", gekennzeichnet durch amtliche Festsetzungen für den Preis von Broten.
Beurkundete "Brodt=TAXE"-Vorgaben für Weizen- und Roggenbrote mit monatlicher Berechnung lassen sich beispielhaft für Wolfenbüttel vom März 1748 und 1764, für Braunschweig vom Juli 1774 belegen.


NLA WO, 34 N 1332 B
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[1] MÄRZ 2016, S. 127, Tab. 12, S. 128, Tab. 13, S. 130, Tab. 14, S. 132-134, Tab.15.