Internationaler Museumstag │ Aktionstag 2026
Museumsleitung

© Deutscher Museumsbund
„Museums uniting a divided world“
Das von ICOM festgelegte Motto unterstreicht die gesellschaftliche Verantwortung, die Museen haben, und ruft dazu auf, ein Ort für einen gemeinschaftlichen Austausch zu sein.
Als Orte des Dialogs und der Verständigung bringen Museen Menschen zusammen und schlagen mit kreativen Formaten Brücken über gesellschaftliche, kulturelle und politische Grenzen hinweg.
Unter diesem Thema rückt der 40. Internationale Museumstag am 17. Mai 2026 in den Mittelpunkt
-
die gesellschaftliche Rolle von Museen als Orte des Dialogs und der Verständigung
- die verbindende Kraft von Museen als Brückenbauer
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Historische Arbeitsgeräte zur Handbutterung
© [hmh, Foto: Mechthild Ziemer
Eröffnung der Sonderausstellung
Historisches Handwerk: Von der Milch zur Butter
Wo?
Sollinghaus Weber│Museum der Alltagskultur
Wann?
ab 10:00 Uhr
Der Aktionstag zum diesjährigen Internationalen Museumstag wird am Sonntag, 17. Mai 2026, um 10:00 Uhr mit der Sonderausstellung „Historisches Handwerk: Von der Milch zur Butter“ im Historischen Museum Hellental eröffnet.
In der Lönsstraße 6 geht die Ausstellung im Sollinghaus Weber│Museum der Alltagskultur der Frage nach: Von Hand gebuttert, aber wie und womit?
ab 12:00 Uhr
Alt und Jung können ab 12:00 Uhr Schritt für Schritt selbst ausprobieren, mit Zeit, Kraft und Geduld aus Rahm Butter zu machen.
Was?
Mit historischen Haushaltsgeräten werden die mechanischen Arbeitsschritte der regionalen Milchverarbeitung vorgestellt und anschaulich vermittelt.
Butter aus der beim Melken gewonnenen Rohmilch herzustellen, hat eine alte landwirtschaftliche Tradition, die früher ausschließlich in harter Handarbeit verrichtet wurde.
Ziel war es, den Rahm, das Milchfett, über eine längere Zeit haltbar zu machen und zugleich eine streichfähige Form des Milchfettes, die Butter, für den häuslichen Eigenbedarf zu erhalten.
Bei dem alten Handwerk der Buttergewinnung wird der Rahm durch Abschöpfen oder Zentrifugieren in festes Butterkorn und Magermilch getrennt.
Die Arbeitsschritte vom Melken bis zur Buttergewinnung waren mit viel Geduld und Kraft verbunden und gehörten zumeist in den Arbeitsbereich der Landfrauen.
Zeittypische Arbeitsgeräte waren Melkschemel, Rahmschüsseln, Zentrifugen und zur Butterherstellung hölzerne Butterfässer, Buttermodel, Butterlöffel und Butterknetbretter.
Die zunächst verwendeten Stoßbutterfässer wurden seit 1900 von industriell hergestellten, liegenden und stehenden Drehbutterfässern verdrängt.
Mit Stößern, Stampfern oder Schlägern wurde die Buttermasse bearbeitet, mit speziellen Holzbrettern zu einer homogenen, cremigen Masse geknetet und anschließend in Holzmodel geformt.
Öffentliche Themenführung GLAS & BROT
Wo?
Museum im Backhaus
Wann?
14:00 - 15:00 Uhr
Am Teiche 2 öffnet um 14:00 Uhr das Museum im Backhaus │ Museum für Glas & Brot seine Pforte für eine öffentliche Themenführung.
