Die Wiener Reichskrone - mit Emailtafeln
Klaus A.E. Weber
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Ausschnitt aus dem Idealbildnis Kaiser Karls des Großen (747-814)
Kopie nach Albrecht Dürer (1471-1528) │ Ende 16. oder frühes 17. Jahrhundert
Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie │ Juni 2019
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Krönungsinsigne des Heiligen Römischen Reichs (Deutscher Nation)
Die oktogonale Reichskrone im Kunsthistorischen Museum Wien, Kaiserliche Schatzkammer in der Hofburg, diente über Jahrhunderte hinweg als Krönungsinsignie der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und ist daher ein Reichskleinod des Reichskleinod des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation).
Im CROWN-Projekt erfolgten in den Jahren 2022-2024 Untersuchungen zu Materialität, Technologie und Erhaltungszustand der mittelalterlichen Reichskrone.
Kronbügel: "CHVONRADVS DEI GRATIA ROMANORV(M) IMPERATOR AVG(VSTVS)"
Frontal- und Seitenansicht der oktogonalen Reichskrone
2. Hälfte des 10. Jahrhunderts
Stirnkreuz und Kronbügel, abnehmbar, im frühen 11. Jahrhundert hinzugefügt
Gold, Email, Perlen, Edelsteine
Kaiserliche Schatzkammer Wien │ Juni 2019
© [hmh, Fotos: Klaus A.E. Weber
Emailtafeln
Mit acht Scharnieren verbundene, rundbogig aufgelöste Platten weisen in Emailtafeln Figuren und Inschriften aus verschiedenfarbigen, in Vertiefungen eingeschmolzenen Glasmassen auf (Email als Schmelzgemisch mit glasbildenden Oxiden).
Emailplatte "PER ME REGES REGNANT"
Emailplatte "ISAIAS PROPHETA EZECHIAS REX"
Emailplatte "REX SALOMON"
© [hmh, Fotos: Klaus A.E. Weber