Alt-Nazis - Verlogene Lichtgestalten
Klaus A.E. Weber
Heinrich Hörnlein (1882-1954)
1933 der NSDAP beigetreten - 1954 Honorarprofessor in Düsseldorf
∎ Bronzeplakette
"Heinrich Hörnlein-Preis" des Verbandes Deutscher Biologen e. V.
Preisträger des Hörlein-Wettbewerbs 1974: Klaus Weber und Kurt Vay
Freie Universität Berlin am 20. September 1974
[hmh Inv.-Nr. 6011

Bronzeplakette
Heinrich Hörnlein-Preis des Verbandes Deutscher Biologen e.V. │ 1974
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
- 1909 Chemiker des wissenschaftlichen Labors Bayer, ab 1911 dessen Leitung
- Entwicklung des Schlafmittels Phenobarbital (Luminal®)
- ab 1914 stellvertretender Direktor und stellvertretendes Vorstandsmitglied bei Bayer
- Leiter der pharmazeutischen Forschung bei Bayer
- 1926 stellvertretendes, ab 1931 ordentliches Vorstandsmitglied der I.G. Farben
Direktor des I.G.-Farben-Werks in Wuppertal-Elberfeld
- Beteiligung bei der Entwicklung von Tabun, Sarin und Soman
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Aufsichtsratsvorsitzender der Behringwerke Marburg und der Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung
- 1932 Honorarprofessor in Düsseldorf
1933
- 1933 der NSDAP beigetreten
1939-1945
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Oktober 1939 Teilnahme an einer Besprechung zur Giftgasproduktion im Heereswaffenamt
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ab 1939 Senator der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft
- ab 1941 Wehrwirtschaftsführer
nach 1945 - 1954
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August 1945 Festnahme durch die US-Army
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Juli 1948 im I.G.-Farben-Prozess in Nürnberg Freispruch in allen Anklagepunkten
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erneut Leiter des Elberfelder Werkes
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1952 Aufsichtsratsvorsitzender der Farbenfabriken Bayer und Senator bei der Max-Planck-Gesellschaft
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1952: Ehrendoktor der TH Darmstadt
- 1954 Honorarprofessor an der Medizinischen Akademie Düsseldorf
Eduard Pestel (1914-1988)
Wie BENNE [1] unter Bezugnahme auf die Forschungsergebnisse des Historikers Michael Jung in seinem Presseartikel darlegte, war Eduard Pestel (1914-1988) antisemitisch gesinnt, ein Funktionsträger der NSDAP und betrieb Propaganda für das nationalsozialistische Deutschland.
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© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Der als vorbildlich geltende Akademiker war
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Professor für Mechanik an der heutigen Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
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Mitbegründer des Club of Rome, Mitglied des Exekutiv-Komitees, Förderer des 1972 veröffentlichten Berichtes „Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“
- 1977-1981 niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kunst im Kabinett des CDU-Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (1930-2014)
Um seine Karriere in der Bundesrepublik nicht zu gefährden, habe Pestel im Entnazifizierungsverfahren im Hinblick auf „seine Rolle in der NS-Zeit gelogen“; er habe „seine Distanz zum NS-Staat beteuert – doch davon sei in den erforschten Schreiben nichts zu bemerken“.
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[1] BENNE 2026.
