Ökologie und Umwelt

Klaus A.E. Weber

 

Der letzte Fischotter [1]

Gezielte Verfolgung, Lebensraumveränderung und Umweltgifte gelten als Ursachen für das Aussterben des Fischotters, wie im Naturama in Aarau vor einem über 100-jährigen, präparierten Exponat zu lesen ist

Das 1990 konstatierte «Ende des Fischotters in der Schweiz» ist eng mit der Wirtschaftsgeschichte verknüpft.

 

«Wir verhandeln nicht, wir verkaufen nicht, wir gehen nicht!» [2]

Vor 80 Jahren haben die Bewohner von zwei Schweizer Bergtälern zwei riesige Stauseeprojekte verhindert.

In Rheinwald setzte sich eine frühe Bürgerbewegung durch.

Im Urserental brauchte es einen handfesten Krawall.

Erstmals wies damit das Volk die Technik in Schranken.

 

Die erstaunliche Karriere eines Gifts [3]

Arsenik ist als Mordgift um 1860 allgemein bekannt.

Dennoch sind sich die Basler Behörden der Gefahren, die von einer arsenikbasierten Farbenproduktion ausgehen können, zunächst nicht bewusst.

Nur der Kantonschemiker erkennt, dass die industrielle Verwendung des «Königs der Gifte» für Mensch und Umwelt unbeabsichtigte Folgen haben könnte.

 

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[1] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 27. Juni 2025 von Claudia Aufdermauer, freischaffende Historikerin.

[2] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 15. Mai 2026 von Helmut Stalder, Historiker, Publizist und Buchautor mit Schwerpunkt Wirtschafts-, Verkehrs- und Technikgeschichte.

[3] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 10. Juli 2026 von Claudia Aufdermauer, freischaffende Historikerin.