UNSER MUSEUM │ Ort der Begegnung und Geschichte
Museumsleitung
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Unser regionales LandMuseum im Weserbergland ist ...
● ein qualifiziertes Museum des Sachgebietes »Historisches und archäologisches Museum«
● ein Ort kultureller und demokratischer Bildung
● ein Ort der gesellschaftlichen Begegnung, des Staunens, Erinnerns und Wohlfühlens
„Ein Museum ist ein sinnlicher Ort, wo es viel zu entdecken gibt“ [1]
In Verbindung mit dem Heimat- und Geschichtsverein für Heinade-Hellental-Merxhausen e. V. wurden im Oktober 2019 zwei historische Fachwerkgebäude zu Museumshäusern unter dem Dach des ehrenamtlich geführten Historischen Museums Hellental zu einem Kultur- und Bildungsort zusammengeführt.
● ein Teil der regionalen kulturellen Grundversorgung
Unser LandMuseum versteht sich im Dienst der Gesellschaft als attraktiver und relevanter Wissens-, Wohlfühl- und Entdeckungsort, als Ort des Austausches, der Ruhe und Entschleunigung, der historisch-politischen Bildung und Begegnung sowie als Ort der Kultur und Demokratie.
Blick in die Vergangenheit, um dem kulturellen Erbe eine Zukunft zu geben
Seit Jahrhunderten nutzten Menschen die bewaldete Mittelgebirgslandschaft des Sollings als vielfältige natürliche Ressource und prägten sie zu einer frühen Gewerbelandschaft.
Neben seiner forstwirtschaftlichen Nutzung erlangte der Solling für die Glasherstellung in mittelalterlichen Wanderglashütten, später in ortsfesten Glashütten, eine besondere kulturhistorische Bedeutung.
Hieraus entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch staatlich geförderte Arbeitsimmigration die für die vorindustrielle Epoche typische Zuwanderungssiedlung Hellental.
»SpurenSicherung│Vom Wald zum Glas zum Dorf« ist der Titel der Dauerausstellung, die den Zeitraum von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts umfasst - ergänzt durch Nebenausstellungen.
Ein Ausstellungsrundgang führt in beiden Museumshäusern durch die regionale Identität und Vielfalt der Geschichte und Kultur im Umfeld des Hellentals - von der mittleren Steinzeit bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Erfassung der historischen Glashüttenstandorte um Umfeld des Hellentals ist eine der zentralen Aufgaben des Historischen Museums Hellental im Solling.
Im Depot des Museums werden Objekte und Objektgruppen der Sammlung aufbewahrt.
Zudem werden Keramikfragmente zur Restaurierung in der Werkstatt vorbereitet.
Wo es etwas zu bewahren, zu entdecken und zu erleben gibt
Als authentischer Speicher des kulturellen Gedächtnisses stellt sich das LandMuseum der Aufgabe, das regionale materielle und immaterielle Erbe zu erforschen, zu sammeln, zu bewahren, zu interpretieren und auszustellen.
Dabei soll das LandMuseum als Begegnungsort zwischen Arbeit und Zuhause, als Ort kultureller Teilhabe und Bildung das Erbe an nachfolgende Generationen weiterreichen, erfahrbar und sichtbar machen, auch im Hinblick auf den Diskurs um die kulturelle Identität und Diversität im dörflichen Landleben.
Hierfür wird der Wissensstand fortlaufend überarbeitet und ergänzt.
In dem Museumsleitbild wird das Selbstverständnis und die Wegbestimmung des LandMuseums definiert mit dem Ziel, eine langfristig verlässlich und dauerhaft arbeitende Kultureinrichtung in Südniedersachsen zu sein.
Tag des Offenen Denkmals® am 08. September 2013
Sabine Tippelt, Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages
mit Museumsleiter Dr. Klaus A.E. Weber
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[1] Kuratorin Pia Schubiger, Forum Schweizer Geschichte in Schwyz. 2024.
