Webportal des regionalen LandMuseums für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur im Solling
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© [hmh, Foto: Christel Schulz-Weber
Kulturlandschaft als Geschichtsarchiv – Drinnen. Draußen. Digital
Das Historische Museum Hellental (kurz [hmh) ist als regionales LandMuseum für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur die zentrale Kultureinrichtung rund um die südniedersächsische Dorf:Region Heinade, Merxhausen und Hellental im Landkreis Holzminden.
Eingebettet in einer „Oase der Ruhe" des Weserberglandes befindet sich der Ort des regionalen kulturhistorischen Gedächtnisses, der Teilhabe und der demokratischen Bildung in der malerischen Mittelgebirgslandschaft des Sollings - im idyllisch gelegenen Bergdorf Hellental.
Beginnend in der Steinzeit wurde der Naturraum im Solling von Jäger-Sammler-Fischergemeinschaften als Ressource genutzt.
Spätestens seit dem Mittelalter formten Menschen ihre natürliche Mitwelt (Umwelt) zunehmend nach ihren Bedürfnissen.
Daraus entwickelte sich das historische Kulturlandschaftsbild des heute offenen Grünlandtales wie auch des ursprünglichen Glasmacherortes und späteren Arbeiterdorfes Hellental.
Das Museumsportal wird durch das Online-Portal zur regionalen Geschichte des Heimat- und Geschichtsvereins für Heinade-Hellental–Merxhausen e. V. ergänzt.
⬇ Leichte Sprache │ ⬇ Museumsfaltblatt
Rendezvous mit der regionalen Geschichte, Kultur und Natur
Fern von museal wirkmächtig präsentierter Herrschaftskultur verbindet in einer besonderen historischen Kulturlandschaft das LandMuseum als Werkstätte des Geschichtsbewusstseins anschaulich regionalhistorische Themen mit der allgemeinen Gesellschaftsgeschichte.
In den Themenbereichen WALD│GLAS│DORF sucht und sammelt, erinnert und erhält, erforscht und veranschaulicht das LandMuseum den Wandel vergangener Kulturepochen in der Dorf:Region und im Umfeld des Alten Tals der Glasmacher, unweit des prägenden Zisterzienserklosters Amelungsborn.
Unscheinbare prähistorische Funde im Hellental weisen in die Mittelsteinzeit (Mesolithikum) als 9.500-5.500 v. Chr. Jäger-Sammler-Fischergemeinschaften wiederholt durch das Sollingtal zogen.
Als planmäßig angelegtes gewerbliches Dorf von Waldarbeitern, Kleinbauern und Landhandwerkern ist Hellental eine für die vorindustrielle Epoche typische Zuwanderungssiedlung in einer sozio-ökonomisch benachteiligten Region.
Siedlungsgeschichtlich ist das Sollingdorf ein frühes Beispiel für den landesherrlichen Wohnungsbau in der Mitte des 18. Jahrhunderts, verbunden mit dem Ausdruck wirtschafts- und sozialpolitischen Handels unter Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (reg. 1735-1780).
Bestand vom Mittelalter bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wiederholt ein ressourcenreicher High-Tech-Raum zur Herstellung von Waldglas, so ist das Hellental heute als einzigartiger Lebensraum ein biologisch vielfältiges Wiesental im Naturpark Solling-Vogler.
Dle Ausstellungen - Menschen stehen im Mittelpunkt
Die Ausstellungen zum regionalen kulturgeschichtlichen Erbe befinden sich in zwei ortsbildprägenden Fachwerkgebäuden des 19. Jahrhunderts.
Deren Charakter schafft eine besondere Atmosphäre, die an ein Freilichtmuseum mit begehbarer Geschichte erinnert.
Dass im Solling ehemals das Landleben einerseits naturverbunden und überschaubar, andererseits aber auch hart war und wenig Raum für Individualität bot, wird auf einer Gesamtfläche von 475 m² in den Themenbereichen Wald│Glas│Dorf präsentiert.
Ausgewählte Exponate und Inszenierungen führen von den ältesten archäologisch fassbaren Spuren steinzeitlicher Menschen bis zu den Lebens- und Wohnumständen und zur kleinbäuerlichen Alltagsarbeit.
Als Gegenbild zur heutigen Moderne wird ein ländlicher Alltag erfahrbar, wie er spätestens seit den 1960er Jahren im Verschwinden begriffen war.
⋙ Virtueller Blick in die Ausstellungen
© [hmh, Foto: Nina Linnert
▷ Daueraustellung
SpurenSicherung │ Vom Wald zum Glas zum Dorf
In der permanenten Hauptausstellung werden aus der Sammlung und Forschung des LandMuseums Original-Exponate im vergleichenden Zusammenspiel mit Nachbildungen gezeigt - teils plaziert in Themenvitrinen und Schausammlungen.
▷ Sonderausstellung - derzeit in Vorbereitung
Historisches Handwerk: Von der Milch zur Butter
Altagskulturelle Sonderausstellung mit dem Untertitel »Damals von Hand gebuttert, aber wie und womit?«
▷ Wechselausstellung
Im Wechsel: In die Kiste gestellt
In der Ausstellungsreihe "In die Kiste gestellt" werden im Museumsschaufenster wechselnd Objekte zur regionalen Archäologie, Geschichte und Alltagskultur präsentiert, um Einblicke in die „Depothüter" der Sammlung zu geben.
Auf Entdeckungstour
Wenn Sie unsere land- und forstwirtschaftlich geprägte Dorf:Region, die Entstehungsgeschichte des Glasmacherortes Hellental wie auch das biologisch vielfältige Grünlandtal im Solling näher kennenlernen wollen, beginnen Sie Ihre Entdeckungstour am besten
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vor Ort mit einem Museumsbesuch
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mit dem Museum unterwegs: GLAS│Walk and Talk
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mit einer online-Themenrecherche auf dem Museumsportal in Verbindung mit der digitalen Museothek
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virtuell auf dem Museumsportal.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch - Entdecken Sie Geschichte und Kultur analog und/oder digital!
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