Das Online-Portal des regionalen LandMuseums für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur im Solling
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© [hmh, Foto: Christel Schulz-Weber
„Ein Museum ist ein sinnlicher Ort, wo es viel zu entdecken gibt.“
Kuratorin Pia Schubiger, Forum Schweizer Geschichte in Schwyz. 2024.
Kulturlandschaft als Geschichtsarchiv – drinnen, draußen, digital
Eingebettet in einer "Oase der Ruhe" des südniedersächsischen Berglandes ist das Historische Museum Hellental (kurz [hmh) als regionales LandMuseum für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur im Solling die zentrale kulturhistorische Einrichtung der Dorf:Region mit ihrem idyllisch gelegenen Bergdorf Hellental.
Der Naturraum des Mittelgebirges Solling wurde spätestens seit dem Mittelalter vielfach als Ressource genutzt, wobei der Mensch seine natürliche Mitwelt [1] zunehmend nach seinen Bedürfnissen formte, woraus sich das historische Kulturlandschaftsbild des heute offenen Grünlandtales und des ursprünglichen Glasmacherortes und späteren Arbeiterdorfes entwickelte.
In der hiesigen regionalen Museumslandschaft erinnert das LandMuseum mit seiner Sammlungsausstellung »SPURENSICHERUNG WALD│GLAS│DORF« an ein Freilichtmuseum mit begehbarer Geschichte.
Das LandMuseum ist ein Ort des Wissens, des Austauschs und der analogen sozialen Begegnung, ein Ort der kulturellen und demokratischen Bildung.
Fern von museal wirkmächtig präsentierter elitärer Herrschaftskultur verbindet das LandMuseum regionalhistorische Themen mit der allgemeinen Gesellschaftsgeschichte in der besonderen historischen Kulturlandschaft.
Das Online-Portal des LandMuseums ergänzt das Online-Portal zur regionalen Geschichte des ihn tragenden Heimat- und Geschichtsvereins für Heinade-Hellental–Merxhausen e. V.
Seit 11.500 Jahren ist Migration normal
Entlang seiner Leitthemen WALD│GLAS│DORF sucht und sammelt, erinnert und erhält, erforscht und veranschaulicht das LandMuseum den Wandel vergangener Kulturepochen im Umfeld des Alten Tals der Glasmacher, unweit des prägenden Zisterzienserklosters Amelungsborn.
Unscheinbare prähistorische Funde im Hellental weisen in die Mittelsteinzeit (Mesolithikum) als 9.500-5.500 v. Chr. Jäger-Sammler-Fischergemeinschaften wiederholt durch das Sollingtal zogen.
Als planmäßig angelegtes gewerbliches Dorf von Waldarbeitern, Kleinbauern und Landhandwerkern ist Hellental eine für die vorindustrielle Epoche typische Zuwanderungssiedlung in einer sozio-ökonomisch benachteiligten Region.
Siedlungsgeschichtlich ist das Sollingdorf ein frühes Beispiel für den landesherrlichen Wohnungsbau in der Mitte des 18. Jahrhunderts, verbunden mit dem Ausdruck wirtschafts- und sozialpolitischen Handels unter Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (reg. 1735-1780).
Bestand vom Mittelalter bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wiederholt ein ressourcenreicher High-Tech-Raum zur Herstellung von Waldglas, so ist das Hellental heute als einzigartiger Lebensraum ein biologisch vielfältiges Wiesental im Naturpark Solling-Vogler.
Rendezvous mit der regionalen Geschichte, Kultur und Natur
Wer unsere Sollingregion und die Entstehungs- und Ortsgeschichte des Glasmacherortes Hellental wie auch das biologisch vielfältige Grünlandtal näher kennenlernen will, beginnt seine Entdeckungstour am besten
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vor Ort mit einem Museumsbesuch
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mit dem Museum unterwegs: GLAS│Walk and Talk
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mit einer online-Themenrecherche, auch in Verbindung mit der digitalen Museothek
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oder virtuell auf der Museumswebsite.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch - Entdecken Sie uns analog und/oder digital!
⬇ Leichte Sprache │ ⬇ Museumsfaltblatt
Unsere nächsten Veranstaltungen
Freitag, 27. Februar
18:00 – 20:00 Uhr
Sonntag, 22. März
GLAS│Walk and Talk - Sonntagstour in Schorborn
Fast vergessen – Die fürstliche Glasmanufaktur
14:00 – 16:00 Uhr
Glas-Stele am Dorfplatz von Schorborn
© 2026 [hmh Historisches Museum Hellental.
Die Texte und Fotografien auf den Internetseiten des Historischen Museums Hellental unterliegen, wenn nicht anders angegeben, dem Urheberrecht des Historischen Museums Hellental.
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Die Beiträge werden sukzessive ergänzt und überarbeitet.
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[1] Umwelt/Mitwelt.

