Willkommen im Regionalen LandMuseum für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur im Solling
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© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt
Unser Regionales LandMuseum für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur ist die zentrale Kultureinrichtung rund um die land- und forstwirtschaftlich geprägte Dorf:Region Heinade, Merxhausen und Hellental im südniedersächsischen Naturpark Solling-Vogler, einem Großschutzgebiet auf 775 km².
Eingebettet in einer "grünen Oase der Ruhe" des Mittelgebirges Solling liegt unser vom Heimat- und Geschichtsverein für Heinade-Hellental-Merxhausen e. V. getragene LandMuseum im malerischen Bergdorf Hellental.
In dessen Ortskern befinden sich die beiden historisch authentischen Standorte des LandMuseums mit ortsbildprägenden Fachwerkgebäuden des 19. Jahrhunderts.
Der Charakter beider Häuser schafft eine besondere Atmosphäre, die an ein Freilichtmuseum mit begehbarer Geschichte erinnert:
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Sollinghaus Weber │ Museum der Alltagskultur - Lönsstraße 6 │ 37627 Heinade-Hellental
- Museum im Backhaus │ Museum für Glas & Brot - Am Teiche 2 │ 37627 Heinade-Hellental
Unser LandMuseum ist ein Ort des Wissens, der Begegnung und der gesellschaftlichen Verständigung, will unterschiedliche Perspektiven eröffnen, Räume für Austausch schaffen und damit einen wichtigen Beitrag zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft leisten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, denn es gibt viele gute Gründe zu uns zu kommen
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© [hmh, Foto: Christel Schulz-Weber
Erforschen │ beobachten │ entdecken │ erleben │ staunen
Unser LandMuseum erforscht und vermittelt verschiedene Aspekte der naturräumlichen, archäologischen, territorialen, politischen, sozialen, wirtschaftlichen, bauhistorischen und kulturellen Entwicklung der Region rund um das Hellental.
Spätestens seit dem Mittelalter formten Menschen den Naturraum des nördlichen Sollings und seines Vorlandes zunehmend nach ihren Bedürfnissen.
Unweit des Zisterzienserklosters Amelungsborn entwickelte sich das Alte Tal der Glasmacher und das besondere Kulturlandschaftsbild des heute offenen Grünlandtals wie auch der ursprüngliche Glasmacherort und das später vorindustriell angelegte Arbeiterdorf Hellental.
Wir suchen und sammeln, erinnern und erhalten, erforschen und veranschaulichen den Wandel vergangener Kulturepochen in der Sollingregion.
Auf einer Gesamtfläche von 475 m² wird erlebbar, dass ehemals das Landleben einerseits naturverbunden und überschaubar, andererseits aber auch hart gewesen ist und wenig Raum für Individualität bot.
Exponate und Inszenierungen führen von den ältesten archäologisch fassbaren Spuren steinzeitlicher Menschen, über die wissenschaftlich und geschichtlich hochwertige Waldglashüttenzeit bis in die Alltagskultur zur Mitte des 20. Jahrhunderts
Dabei wird als Gegenbild zur heutigen Moderne ein ländlicher Alltag erfahrbar, wie er spätestens seit den 1960er Jahren im Verschwinden begriffen war.
VOM WALD ZUM GLAS ZUM DORF
Fern wirkmächtig präsentierter Herrschaftskultur dient unser LandMuseum der regional- und lokalhistorischen Forschung und der Vermittlung der Themenfelder WALD│GLAS│DORF.
Prähistorische Funde im Hellental weisen in die Mittelsteinzeit (Mesolithikum) als zwischen 9.500–5.500 v. Chr. Jäger-Sammler-Fischergemeinschaften wiederholt durch das wasserreiche Sollingtal ziehen.
Phasenweise besteht im ressourcenreichen Umfeld des Hellentals vom Mittelalter bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein High-Tech-Raum zur Herstellung von Waldglas,
Das abgelegene Dorf Hellental ist als Plansiedlung ein frühes Beispiel für offensive wirtschafts- und siedlungspolitische Maßnahmen in der vorindustriellen Epoche des 18. Jahrhunderts im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel unter Herzog Carl I. (reg. 1735-1780) und seines Oberjägermeisters Johann Georg von Langen.
Die landesherrlich planmäßig angelegte gewerbliche "Colonie im Hellenthale“ entwickelt sich ab 1753 zu einer Zuwanderungssiedlung für Holzhauer, Leineweber und Landhandwerker.
Der noch heute in seinen Grundzügen erhaltene zeittypische Wohnungsbau erfolgte im Vorfeld der ressourcenorientierten Anlage gewinnbringender, frühkapitalistischer Manufakturen.
Geologische Prozesse formten im Laufe der Erdgeschichte das Umfeld des Hellentals seit Millionen von Jahren immer wieder neu.
Dabei entwickelte sich der faszinierende Grabenbruch des Hellentals schließlich zu einem besonderen kulturhistorischen Landschaftsraum und zu einem biologisch vielfältigen Grünlandtal - ein einzigartiger geschützter Lebensraum im Naturpark Solling-Vogler.
Sonntag, 13. September 2026 | 10:00 - 17:00 Uhr
Sollinghaus Hellental │ Gemeinde-Backhaus Hellental
Freitag, 25. September, 18:00 - 20:00 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 2026 | 15:00 Uhr
LandHotel Lönskrug Hellental
© 2026 [hmh Historisches Museum Hellental.
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