Herzlich willkommen im Regionalen LandMuseum für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur im Solling

 

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© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Zeitreise in die Vergangenheit für die Zukunft: Drinnen. Draußen. Digital

Kulturlandschaft und Geschichte erfahren │ entdecken │ erleben │ staunen

Das Historische Museum Hellental ist als Regionales LandMuseum für Geschichte, Archäologie und Alltagskultur im Solling ein kleines zertifiziertes Museum im Weserbergland.

Zugleich ist das LandMuseum die zentrale Kultureinrichtung rund um die Dorf:Region Heinade, Merxhausen und Hellental im südniedersächsischen Landkreis Holzminden.

Eingebettet in einer „Oase der Ruhe" befindet sich das LandMuseum in dem malerisch gelegenen Bergdorf Hellental - in einer besonderen historischen Kulturlandschaft des Sollings.

Spätestens seit dem Mittelalter formten Menschen den Naturraum des Sollings zunehmend nach ihren Bedürfnissen, woraus sich das Kulturlandschaftsbild des heute offenen Grünlandtals entwickelte wie auch der ursprüngliche Glasmacherort und das spätere vorindustrielle Arbeiterdorf Hellental.

In den drei Themenfeldern WALDGLASDORF sucht und sammelt, erinnert und erhält, erforscht und veranschaulicht das LandMuseum den Wandel vergangener Kulturepochen in der Dorf:Region und im Umfeld des Alten Tals der Glasmacher, unweit des prägenden Zisterzienserklosters Amelungsborn.

Das Historische Museum wurde 2025 mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Besuch im LandMuseum

Leichte Sprache

Museumsfaltblatt

 

Veranstaltungen im Juni

Sonntag, 21. Juni, 14:00 Uhr

Sonntagstour GLAS│Walk and Talk

Das junge Dorf im Solling – Eine alte Glasgeschichte

Freitag, 26. Juni, 18:00 Uhr

TennenSchnack

Afterwork-Abend im Museum

 

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© [hmh, Foto: Christel Schulz-Weber

 

Ein Rendezvous: Kulturgeschichte & Naturraum

Fern von wirkmächtig präsentierter Herrschaftskultur verbindet das LandMuseum als Werkstätte des Geschichtsbewusstseins, der Teilhabe und der demokratischen Bildung anschaulich regionalhistorische Themenfelder mit der allgemeinen Gesellschaftsgeschichte.

Prähistorische Funde im Hellental weisen in die Mittelsteinzeit (Mesolithikum) als vor 11.500 bis 7.500 Jahren Jäger-Sammler-Fischergemeinschaften wiederholt durch das wasserreiche Sollingtal ziehen.

Phasenweise wiederholt besteht im ressourcenreichen Umfeld des Hellentals vom Mittelalter bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein High-Tech-Raum zur Herstellung von Waldglas,

Siedlungsgeschichtlich ist das Sollingdorf Hellental ein frühes Beispiel für den landesherrlichen Wohnungsbau in der Mitte des 18. Jahrhunderts, verbunden mit dem Ausdruck wirtschafts- und sozialpolitischen Handels unter Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (reg. 1735-1780).

Als planmäßig angelegtes gewerbliches Dorf von Waldarbeitern, Kleinbauern und Landhandwerkern ist Hellental somit eine für die vorindustrielle Epoche typische Zuwanderungssiedlung in einer sozio-ökonomisch benachteiligten Region.

Heute ist der auch geologisch faszinierende Grabenbruch des Hellentals als einzigartiger geschützter Lebensraum ein biologisch vielfältiges Wiesental im Naturpark Solling-Vogler.

 

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© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Ausstellungen - mehr als einen Besuch wert

Menschen stehen im Mittelpunkt

Die Museen mit ihren Ausstellungen zu den kulturgeschichtlichen Themenfeldern WaldGlasDorf befinden sich im Ortskern von Hellental in zwei ortsbildprägenden Fachwerkgebäuden des 19. Jahrhunderts, deren Charakter eine besondere Atmosphäre schafft, die an ein Freilichtmuseum mit begehbarer Geschichte erinnert:

  • Sollinghaus Weber │ Museum der Alltagskultur - Lönsstraße 6 │ 37627 Heinade-Hellental

  • Museum im Backhaus │ Museum für Glas & Brot - Am Teiche 2 │ 37627 Heinade-Hellental

Auf einer Gesamtfläche von 475 m² wird erlebbar, dass ehemals das regionale Landleben einerseits naturverbunden und überschaubar, andererseits aber auch hart gewesen ist und wenig Raum für Individualität bot.

Exponate und Inszenierungen führen von den ältesten archäologisch fassbaren Spuren steinzeitlicher Menschen bis zu den alltagskulturellen Lebens- und Arbeitsumständen.

Dabei wird als Gegenbild zur heutigen Moderne ein ländlicher Alltag erfahrbar, wie er spätestens seit den 1960er Jahren im Verschwinden begriffen war.

▷ DAUERAUSSTELLUNG

▷ SONDERAUSSTELLUNG - 17. Mai bis 31. Oktober 2026

▷ WECHSELAUSSTELLIUNG

 

Auf Entdeckungstour

Wenn Sie die land- und forstwirtschaftlich geprägte Dorf:Region, die Entstehungsgeschichte des Bergdorfes Hellental wie auch das besondere, biologisch vielfältige Grünlandtal näher kennenlernen wollen, beginnen Sie Ihre Entdeckungstour am besten

 

© 2026 [hmh Historisches Museum Hellental.

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Die Beiträge werden fortlaufend ergänzt und überarbeitet.