↗ Erster Weltkrieg und die Nachkriegszeit
Klaus A.E. Weber
֍ Tagebücher des Ersten Weltkriegs
Schicksale einzelner Menschen │ SWR
Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie
Virtuelle Ausstellung zur Geschichte des Krieges von 1914 - 1918 in Österreich - mit Abbildungen, Ton- und Filmquellen
1914 ziehen Männer euphorisch in den Ersten Weltkrieg und folgen einem Männlichkeitsideal, das im maschinellen Kugelhagel in Stücke gerissen wird. Das Ideal des glorreichen Ritters entpuppt sich als Fata Morgana
Trotz der Gefahren reist der Schweizer Landmaschinen-Fabrikant Jean Bucher im Ersten Weltkrieg mehrmals nach Deutschland.
Im Reisegepäck hat er seine Tagebücher, in denen er eindrücklich den kriegsgeprägten Alltag des Landes festhält.
Der Untergang der Lusitania [3]
Die Versenkung des britischen Passagierschiffs RMS Lusitania am 07. Mai 1915 durch ein Deutsches U-Boot gehört zu den schlimmsten Schiffskatastrophen der jüngeren Geschichte.
1193 Männer, Frauen und Kinder kamen vor der irischen Küste ums Leben.
Die Geschichten der Schweizer Personen an Bord der Lusitania bieten einzigartige Einblicke in die sich dem Ende neigende Edwardischen Epoche.
Die befestigte Sprachgrenze [4]
Im Ersten Weltkrieg soll die Fortifikation Murten einen französischen Angriff aus Westen aufhalten.
Im Berner Seeland und im Murtenbiet entstehen Schützengraben und Bunker.
Viele dieser Bauten liegen direkt auf der Sprachgrenze!
«Die Situation von Freiburg ist einzigartig und heikel» [5]
Das Journal des Freiburger Staatsarchivars Tobie de Raemy während der ersten beiden Jahre des Ersten Weltkrieges erlaubt einen besonderen Blick auf die damaligen Spannungen zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz.
Exemplarisch dafür stehen die Tumulte am Freiburger Bahnhof bei der Durchfahrt von Verwundetentransporten aus Deutschland und Frankreich.
«Gas-Trudi» und das Gewissen der Wissenschaft [6]
Die Berner Chemikerin Gertrud Woker erforschte als eine der ersten Frauen Europas die tödliche Wirkung von Giftgasen.
Sie kämpfte ihr ganzes Leben dafür, dass ihre Erkenntnisse nicht für den Krieg missbraucht würden.
Bewundert und angefeindet zugleich, blieb sie eine Figur, die ihre Zeit überforderte.
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[1] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 13. November 2020 von Alexander Rechsteiner, studierte Anglistik und Politikwissenschaften und arbeitet bei der Kommunikation des Schweizerischen Nationalmuseums.
[2] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 15. Dezember 2023 von Katrin Brunner, selbstständige Journalistin mit Schwerpunkt Geschichte und Chronistin von Niederweningen.
[3] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 17. Mai 2024 von James Blake Wiener, Historiker, Mitbegründer der World History Encyclopedia, Autor und PR-Spezialist, in Europa und Nordamerika als Dozent tätig.
[4] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 13. Dezember 2024 von Juri Jaquemet, Sammlungskurator für Informations- und Kommunikationstechnologie, Museum für Kommunikation, Bern.
[5] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 12. Juni 2026 von Dr. Dr. h.c. Kathrin Utz Tremp, Historikerin für mittelalterliche Geschichte, wirkte lange Jahre als Privatdozentin an der Universität Lausanne.
[6] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 26. Juni 2026 von Marilyn Umurungi, Kunst- und Kulturschaffende, Co-Kuratorin der Ausstellung «Wir und der Krieg» im Landesmuseum Zürich.