Kirchen in Hildesheim
Klaus A.E. Weber
Hohe Domkirche St. Marien

Nordseite des Hildesheimer Doms mit gotischen Seitenkapellen
15. Jahrhundert
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Von Anfang an Bischofssitz
Die Hohe Domkirche St. Marien in Hildesheim zählt zu den bedeutendsten niedersächsischen Bauwerken der Vorromanik und ist eine der ältesten Bischofskirchen in Deutschland.

© [hmh, Fotos: Klaus A.E. Weber
Im Jahr 872 entstand unter Bischof Altfrid (um 800-874) die erste Hildesheimer Domkirche auf dem so genannten Domhügel als dreischiffige Basilika auf Kreuzgrundriss mit einem zweistufigen Westbau (872 geweiht).
Nach dem die Domkirche im Jahr 1046 durch eine Feuersbrunst schwere Brandschäden erlitten hatte, wurde sie 1061 wieder hergestellt.
Seit 1985 zählt der Hildesheimer Dom zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Kirche St. Michaelis

© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Die Michaeliskirche in Hildesheim wurde als ottonische (vorromanische) Abteikirche der gleichnamigen Benediktinerabtei auf einem Hügel außerhalb der damaligen Stadtmauer errichtet.
Michaeliskirche
Ansicht von Südosten
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Im Auftrag von Bischof Bernward (um 950/960-1022) wurde im Jahr 1010 mit dem Bau der Kirche begonnen und im Jahr 1015 von ihm als seine spätere Bestattungsstätte geweiht.
Benediktinerabtei St. Godehard

Westseite der ehemaligen Abteikirche St. Godehard
der gleichnamigen Benediktinerabtei
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Die dreischiffige Basilika St. Godehard mit Querschiff und Chorumgang wurde nach der Heiligsprechung des Benediktinerabts und späteren Hildesheimer Bischofs Godehard als benediktinische Klosterkirche im hochromanischen Stil zwischen 1133 und 1172 erbaut.
Ostseite der dreischiffigen Basilika St. Godehard
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Archäologische Untersuchung 2015
Trocken gemauertes Gewölbe
© [hmh, Fotos: Klaus A.E. Weber