IM HAUSFLUR │ Drahtesel, Sandsteinplatten, Friesecken
SH│EG9
Klaus A.E. Weber

Museum der Alltagskultur
Grundriss des Flurs mit angrenzenden Stuben im Erdgeschoss │ um 1930 [1]
© Historisches Museum Hellental
Vom unmittelbar an den Hauseingang angrenzenden Hausflur gelangt man zur Holztreppe und in die verschiedenen Ausstellungsräume.
Der Boden ist belegt mit handbearbeiteten, zumeist quadratischen Original-Legesteinen.
Es sind Trittplatten aus Buntsandstein (Solling), die mutmaßlich aus der Zeit der Errichtung des Wohngebäudes im Jahr 1884 stammen.
Flurbereich mit handbearbeiteten Trittplatten aus Sollingsandstein
© [hmh, Foto: Mechthild Ziemer
kleine, farbige Überfang-Flachglasscheiben als Schmuckglasscheiben
Buntglas-Überfangscheiben "Friesecken"
Haustür mit Schmuckglas des Museumshauses
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Fahrrad von Otto Sievers │ 1920er Jahre
Eines der frühsten Gebrauchsfahrräder im verkehrstechnisch abgelegenen Hellental
-
Deutschland-Fahrrad“ aus dem Programm des Versandhauses August Stukenbrok Einbeck (ASTE), dem „Ersten Fahrradhaus Deutschlands“.
- Hinterradantrieb mit Tretkurbel zwischen den beiden Laufrädern, abnehmbare Luftreifen
für Kastenöfen zur Raumbeheizung
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[1] Auszug aus der Bauakte Landkreis Holzminden, Aktenzeichen: 257/30, Antragsbeschreibung: Stallgebäude, Gemarkung, Hellental, Lönsstr. 6 │ Bauherr: Hempel, Friedrich │ eingesehen am 22. Juli 2013.Bauakte Landkreis Holzminden, Aktenzeichen: 257/30.