Wir wollen einzig, aber nicht artig sein

Klaus A.E. Weber

 

Das Historische Museum Hellental ist ein Ort des Wissens, der Begegnung und der gesellschaftlichen Verständigung.

Wir wollen unterschiedliche Perspektiven eröffnen, Räume für Austausch schaffen und damit einen wichtigen Beitrag zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft leisten.

 

Wir haben Humor ...

In Basel fotografiert, der «Stadt der Museen» │ 2021

© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Einzigartig ist viel besser als perfekt.

Das Historische Museum Hellental ist eine gemeinschaftsstiftende Kulturinstitution, für die gilt:

  • Kultur ist ein öffentliches Gut

  • Kultur ist ein zentrales Fundament unserer demokratischen Gesellschaft

  • Kultur ist vielfältig
  • auf bunte Fragen können wir keine schwarz-weiß-Antworten geben

Als regionales LandMuseum ist das Historische Museum Hellental Teil der regionalen Daseinsvorsorge sowie ein Ort des Erlebnisses, des Entdeckens, der Freude und des Nachdenkens.

Wir erforschen, dokumentieren und vermitteln die regionale ländliche Geschichte unter sozialen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und räumlichen Betrachtungen.

Zudem versteht sich unser LandMuseum als gesellschaftlicher und sozialer Treffpunkt, der lebendigen Begegnung, des Miteinanders und des Austauschs, an dem ein Überblick über regionale historische Epochen angeboten wird.

Dabei ist entscheidend, dass eine unabhängige Museumsarbeit erhalten bleibt.

Auf den Fundamenten demokratischer Grundwerte ruhend, ist das LandMuseum ein weltoffener Ort, wo es keinen Platz für Bedrohung und Diskriminierung jedweder Art gibt.

Unser LandMuseum steht ein für ein friedliches und verständnisvolles, von gegenseitigem Respekt und von Wertschätzung geprägtes Miteinander aller Menschen und Kulturen.

 

Das Museum verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Unser LandMuseum versteht sich als Ort der historisch-politischen Bildung, Kultur und Demokratie, indem es

  • mit politischer und öffentlicher Wirksamkeit im Auftrag und im Dienst einer stabilen, demokratischen Gesellschaft arbeitet
  • sich als Kultureinrichtung versteht, die regionales und lokales Kulturerbe bewahrt

  • Wissen über die regionale und lokale Vergangenheit und Gegenwart vermittelt

  • bestrebt ist, Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen
  • tritt es für eine stabile vielfältige und demokratische Gesellschaft ein

  • sich für Versachlichung und Verständigung in der Gesellschaft einsetzt.

 

Vermittlungsarbeit beim Tag des Offenen Denkmals® am 08. September 2013

Sabine Tippelt, Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages

mit Museumsleiter Dr. Klaus A.E. Weber

 

Blick in die Vergangenheit, um dem kulturellen Erbe eine Zukunft zu geben

Seit Jahrhunderten nutzten Menschen die bewaldete Mittelgebirgslandschaft des Sollings als vielfältige natürliche Ressource und prägten sie zu einer frühen Gewerbelandschaft.

Neben seiner forstwirtschaftlichen Nutzung erlangte der Solling für die Glasherstellung in mittelalterlichen Wanderglashütten, später in ortsfesten Glashütten, eine besondere kulturhistorische Bedeutung.

Hieraus entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch staatlich geförderte Arbeitsimmigration die für die vorindustrielle Epoche typische Zuwanderungssiedlung Hellental.

Ein Ausstellungsrundgang führt in beiden Museumshäusern durch die regionale Identität und Vielfalt der Geschichte und Kultur im Umfeld des Hellentals - von der mittleren Steinzeit bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Erfassung der historischen Glashüttenstandorte um Umfeld des Hellentals ist eine der zentralen Aufgaben des LandMuseums.

Im M useumsdepot werden Objekte und Objektgruppen der Sammlung aufbewahrt.

Zudem werden Keramikfragmente zur Restaurierung in der Werkstatt vorbereitet.

 

© [hmh, Foto: Klaus A.E. Webe

 

Wo es etwas zu bewahren, zu entdecken und zu erleben gibt

Als authentischer Speicher des kulturellen Gedächtnisses stellt sich das LandMuseum der Aufgabe, das regionale materielle und immaterielle Erbe zu erforschen, zu sammeln, zu bewahren, zu interpretieren und auszustellen.

Dabei soll das LandMuseum als Begegnungsort zwischen Arbeit und Zuhause, als Ort kultureller Teilhabe und Bildung das Erbe an nachfolgende Generationen weiterreichen, erfahrbar und sichtbar machen, auch im Hinblick auf den Diskurs um die kulturelle Identität und Diversität im dörflichen Landleben.

Hierfür wird der Wissensstand fortlaufend überprüft, überarbeitet und ergänzt.

In dem Museumsleitbild wird das Selbstverständnis und die Wegbestimmung des LandMuseums definiert mit dem Ziel, eine langfristig verlässlich und dauerhaft arbeitende Kultureinrichtung in Südniedersachsen zu sein.