Die Kelten
Klaus A.E. Weber
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Kelten │ Darstellung 1909 [9]
Keltische Töpferware: "Made in Basel"
Die seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. in griechischen und römischen Quellen genannten Kelten herrschten ab 600 v. Chr. über weite Teile Europas.
Keltische Töpferware │ 1. Jh. v. Chr.
Historisches Museum Basel │ Barfüsserkirche
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Von griechischen und römischen Chronisten als "die Tapferen" beschrieben, umfassten die Kelten verschiedene Volksstämme mit einer ausgeprägten Kultur und hochentwickelten sozialen Struktur, wie archäologische Funde belegen.
Zwar sind schriftliche Zeugnisse rar, doch zahlreiche archäologische Spuren, wie große Grabhügel, Siedlungen und Naturheiligtümer bieten Einblicke in die keltische Lebens- und Glaubenswelt.
Qualitätsvolle feinkeramische, kugelige Flasche mit Verzierung
Spätlatènezeit │ ca. 150-80 v. Chr.
unten: tongrundig belassen │ oben: weiße Bemalung
mit ursprünglich fast schwarzem Sepiamuster
Historisches Museum Basel │ Barfüsserkirche
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Als mitteleuropäische Epoche der jüngeren vorrömischen Eisenzeit imponiert in der Folge die Latènezeit (La-Tène-Zeit).
Die Kelten gelten nicht nur als geschickte Handwerker, sondern auch als Grenzen überschreitende Händler.
mit Keltenstätten im Südwesten
֍ ZeitReise Keltenland │ Ein immersives Filmerlebnis
Museum ▪ Archäologischer Park ▪ Forschungszentrum
Die Tapferen [1]
Als „die Tapferen“ wurden die Kelten von griechischen und römischen Chronisten genannt.
Sie waren aber nicht nur tapfere Kämpfer, sondern auch geschickte Händler.
Ihr Haupthandelsgut war Metall.
Konservierte Kelten: Filigrane Armringe aus Glas, bei denen bis heute unklar ist, wie sie genau gemacht wurden.
Der Handel mit den Südländern brachte die Kelten auf den Geschmack - und sie beschlossen, nicht mehr mit Waren, sondern mit dem Schwert zu bezahlen.
Das brachte sie bis nach Kleinasien.
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[1] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 16. Juli 2018 von Benedikt Meyer, Historiker und Autor.
[2] Blog-Artikel des Schweizerischen Nationalmuseums vom 23. Juli 2018 von Benedikt Meyer, Historiker und Autor.
