Frühneuzeitliche Waldglashütten

Klaus A.E. Weber

 

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In der Ausstellung des Historischen Museums Hellental

© Historisches Museum Hellental, Foto: Mechthild Ziemer

 

„Klassischen Zeitalter des Saufens“

Der Wandel von Trinksitten und Geselligkeit während der Renaissance – dem „klassischen Zeitalter des Saufens“ – wird bei STEPHAN [13] exemplarisch beschrieben.

Nach BLÜBAUM/FISCHER [30] "hatte sich in den Formen der spätgotischen Gläser bereits ein Wandel des Geschmacks zu üppigeren Gestaltungen angekündigt, so trat dieser mit dem 16. Jahrhundert deutlich hervor."

Aus der Tradition mittelalterlicher Waldglashütten heraus sowie durch veränderte Trinkgewohnheiten entwickelte sich eine gänzlich neue Gruppe "modischer" Hohlgläser, insbesondere auch mit neuartiger Bemalung mit leuchtenden Emailfarben oder mit Schwarlotmalerei.

Das Mehrkantstangenglas, namentlich das Achtkantstangenglas, etablierte sich als wichtige und prägende Form eines Trinkglases (für Bier).

"Die vom mittelalterlichen Waldglas bekannten Fadenauflagen, Nuppen oder Rüssel bekamen jetzt größere Ausmaße, wurden plastischer und um bis dahin unbekannte Dekorformen bereichert."[30]

siehe Kapitel GLAS:KULTUR: Glas vom Hochmittelalter bis zur Renaissance

 

Verbreitung frühneuzeitlicher Waldglashütten im Umfeld des Hellentals

Forschungsstand: Oktober 2021

© [hmh, Grafik: Klaus A.E. Weber

 

17. Jahrhundert

Epoche des Hexenwahns [2] und des Dreißigjährigen Krieges

Nachdem, wie BERGMANN [29] ausführt, in Mittelgebirgsräumen das Kulturland zahlreicher Siedlungen als Folge der nach der Mitte des 14. Jahrhunderts einsetzenden Hauptwüstungsphase verwaldet war, boten seit der Mitte des 15. Jahrhunderts umfangreich entstandene Buchenwaldungen lokal günstige Voraussetzungen für die Glasherstellung.

Vornehmlich im folgenden 16. und 17. Jahrhundert entfaltete sich dann die Blütezeit des bereits hoch entwickelten Glashüttengewerbes im Weser-Werra-Leine-Bergland, einem wichtigen Herstellungsgebiet für Glas in Europa.

Landesherren und Fürstenhäuser zeigten ein großes Interesse an prestigeträchtigen, prunkvollen Gläsern.

Auch bestand ein Bedarf an Glas für alchemistische Versuche in Laboratorien.

Das Holz aus den Solling-Forsten wurde dabei staatlich verwertet und hierdurch zugleich das Steueraufkommen aufgebessert.

Die zunehmende Nachfrage führte zur Vergrößerung der Glasproduktionsstätten.

So entstanden kleine, häufig sozial isolierte Siedlungen auf Zeit mit einem Wohn- und einem Werkbereich.

Nach STEPHAN erlebte nach dem 13./14. Jahrhundert die Glasherstellung im Solling in der Zeit um 1590-1650 eine erneute Konjunktur.[18]

In diesem glashistorischen Kontext sind im Umfeld des Hellentals zwei Hohl- und Flachglaswaren herstellende, großräumige Waldglashütten des ersten Drittels des 17. Jahrhunderts zu sehen.[19]

Beide Hüttenanlagen unterstanden der Verwaltung des Wolfenbütteler Amtssitzes Fürstenberg als forstlicher Unterbehörde unter der Regentschaft der Herzöge Heinrich Julius (1564-1613) bzw. Friedrich Ulrich [reg. 1613-1634].

Herzog Heinrich Julius von Wolfenbüttel „benötigte für die Hoftafel wie auch hinsichtlich seiner Labore in erheblichem Umfang Glas“.[33]

Ende des 16. Jahrhunderts und zu Beginn des 17. Jahrhunderts zählte das westliche Hellental zum Wolfenbütteler Amt Fürstenberg, im Osten angrenzend an die Fürstentümer Calenberg und Göttingen mit dem Amt Uslar.

Bei den beiden abgelegenen glastechnischen Bodendenkmalen handelte es sich wahrscheinlich um größere, weilerartige Glasmachersiedlungen mit Produktions-, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden; Relikte der Wohnbereiche konnten bislang aber nicht sicher gefunden werden.

Hinsichtlich deren Betriebsdauer ist anzunehmen, dass sie standortfest längstens etwa 10-25 Jahre produzierten, denn traditionelle frühneuzeitliche Waldglashütten dürften nach STEPHAN aus holzökonomischen Gründen selten mehr als diesen Zeitraum an einem Ort existiert haben.[20]

 

Renaissancezeitliche Tischeindeckung

Sonderausstellung des Historischen Museums Hellental │ 2010

© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Die Waldglashütten "Oberes Hellental" und "Am Lummenborn"

In dem relativ genauen Solling-Kartenwerk [9] von 1603 des Kartografen Johannes Krabbe, angefertigt auf "Befehl Herzogs Heinrich Julii ao. 1603", sind keine Signaturhinweise oder textuelle Einträge, die auf das damalige Bestehen einer oder mehrerer Glashütten oder Hüttensiedlungen im "Helldahl" oder in dessen unmittelbaren naturräumlichen Nachbarschaft hinweisen würden.

So sind die beiden im Hellental gelegenen Waldglashütten "Oberes Hellental" und "Am Lummenborn" nicht kartografisch verzeichnet, so dass anzunehmen ist, das beide Glashütten um 1600 noch nicht bestanden wurden.

Gleichwohl verzeichnete Johannes Krabbe in seinem Kartenwerk sowohl Glashüttenstandorte als auch Flurnamen im Kontext der Glasherstellung:

- Glashütten

  • am "Schmachtberg" beim "Ahlefluß" auf einer Freifläche liegende "Glasehütte" (> Glasehütte, an der Ahle) mit Gebäudesignaturen [3][6][28] │ Hierbei handelt es sich um die Sollingglashütte "unterm Schmacht", deren Betriebszeit von BLOSS [14] auf 1597-1611 datiert wurde.
  • "Glase Hütte" mit Gebäudesignaturen [15] zwischen "Große Vorschlopf" und "Im Lütkrn Vorschlopff" nahe dem "Holtzmindischer Weg" (> Glasehütte, am Hasselbach) [9] .

- Flurnamen

  • Der Glaßberg“ (in der Nähe von Uslar) [16]

  • Der Glassberg“ (in der Nähe von Vahle/Eschershausen) [17]

Vor diesem topografierten Hintergrund ist nun daher davon auszugehen, dass um 1600 im gesamten Hellental keine Waldglashütten bestanden.

Ohnehin sei es im 16. Jahrhundert erneut im Solling zur Holzverknappung gekommen.[21]

 

"Inländische Glashütten" im "Hellthall"

Belieferung der Welfenhöfe in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Glas aus Glashütten im Solling [32]

In dem zuvor genannten glashistorischen Kontext sind im oberen Hellental während des ersten Drittels des 17. Jahrhunderts zwei größere Glashüttenstandorte zu sehen, jeweils abseits an einem ganzjährig Wasser führenden Bachlauf gelegen - als eigenständiger Sozialraum.

Prospektionen der im oberen Hellental am "rothen Wasser" leistungsfähig produzierenden Waldglashütte [22] ergaben ein regionaltypisches Hohl- und Flachglasspektrum der Spätrenaissance.

Weiteres Fundgut dokumentiert einen sozio-ökonomisch gehobenen Lebensstil auf der Glashütte mit weitläufigen Handelsbeziehungen.

Anzahl und Anordnung der teils markanten Ofenhügel lassen differenzierte Arbeitsprozesse beim Glashüttenbetrieb annehmen.

Umfang und Art der Bodenfunde legen nahe, dass die Glashütte wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum hinweg betrieben wurde, wobei die durchschnittliche Funktionsdauer einer frühneuzeitlichen Haupthütte mit 10-30 Jahren angesetzt werden kann.[23]

Als Betriebsgemeinschaft dürften etwa 20–30 Hüttenbeschäftigte [24] sowie Personen ihrer Familien im oberen Hellental gelebt, gearbeitet und sich durch eine „kleine Landwirtschaft“ selbst versorgt haben.

Archivalisch ist bislang lediglich nur in einem Fall nachweisbar, dass von einem Glasmacher namens Hans Trebing Trinkgläser aus dem Hellental für die Alltagstafel der herzoglichen Hofhaltung in Wolfenbüttel unter Herzog Friedrich Ulrich [reg. 1613-1634] [10] geliefert wurden.

Eine Kammerrechnung weist nach JÖRN/JÖRN [25] aus, dass aus dem Solling an den Wolfenbütteler Hof um 1617/1618 gelieferte Trinkgläser einer inländischen Glashütte im Hellental zuzuordnen seien:

 

  • "Außgabe auff die Hoff-Haltung] Nro. 20. Dem Glaser im Hellthaell M. Hanß Derbbing fur gleser zur Fr. hoffhaltunge …"

 

Bei unbekanntem Pachtzins für den Hüttenbetrieb seien Trinkgläser im Wert von "21 fl" (Gulden) und "6 mgr" (Mariengroschen) geliefert worden.

Holzökonomisch wäre eher davon auszugehen, dass die beiden Hellentaler Glashütten nicht zeitgleich produzierten.

Dem gegenüber belegt aber eine Forstrechnung des Amtes Fürstenberg von 1624/1625 eine obere und eine untere Glashütte im "Hellthall" mit einem Jahreszins von 405 Gulden.[26]

Ungeklärt ist die Frage, ob womöglich der "Glaser" Hans Trebing beide Hellentaler Glashütten betrieben hat.[27]

Eine eindeutige Zuordnung der Kammerrechnungen zu einer der beiden Waldglashütten ist bislang nicht möglich gewesen.

Die im Folgenden beschriebenen Waldglashütten unterstanden der Verwaltung des Amtssitzes Fürstenberg als forstlicher Unterbehörde.

Aufgrund holzökonomisch bilanzierender Betrachtungen wäre an sich davon auszugehen, dass die beiden Hellentaler Waldglashütten nicht zeitgleich produzierten.

Dem gegenüber belegt aber eine Forstrechnung des Amtes Fürstenberg von 1624/1625 zwei Glashütten - eine obere und eine untere Hütte - "im Hellthall" mit einem Jahreszins von 225 Thalern (405 Gulden).[1]

Eine eindeutige Zuordnung der Kammerrechnung zu einer der beiden frühneuzeitlichen Waldglashütten ist bislang nicht eindeutig möglich.

Legt man die Zeitangaben zugrunde, würde sich für die beiden Glashüttenstandorte eine nicht unplausibel erscheinende vertragliche Produktionszeitspanne von mindestens 6-8 Jahren ergeben.

Nach WILKE ist inzwischen hinreichend belegt, dass seit 1500 - jedenfalls seit dem 16. Jahrhundert - bei der Herstellung von Schmelzhäfen im Solling magerer Großalmeroder Glashafenton aus Nordhessen Verwendung fand [11][12] - und somit wohl auch bei den beiden Hellentaler Waldglashütten des ersten Drittels des 17. Jahrhunderts.

Wie zahlreich vorgefundene, mehr oder minder intensiv feuergerötete Sandsteinfragmente nahelegen, bestand ehemals das Mauerwerk der Glasofenanlagen aus örtlich anstehendem Buntsandstein (Sollingsandstein).

 

Organisation der Glashütten

Das bisherige Fundgut dokumentiert einen sozio-ökonomisch gehobenen Lebensstil auf den Waldglashütten mit weitläufigen Handelsbeziehungen.

Anzahl und Anordnung der teils markanten Ofenhügel lassen differenzierte Arbeitsprozesse beim Glashüttenbetrieb annehmen.

Umfang und Art der Bodenfunde legen nahe, dass die Hütte über eine längere Zeitspanne hinweg betrieben wurde.

Als Betriebsgemeinschaft dürften etwa 20–30 Hüttenbeschäftigte [7] sowie Personen ihrer Familien im oberen Hellental gelebt, gearbeitet und sich durch eine „kleine Landwirtschaft“ selbst versorgt haben.

Zur Frage einer möglichen Ausgestaltung von Produktions-, Wohn- und Wirtschaftsbereichen der Hüttenanlage sowie zur Produktpalette kann regional vergleichend auf die Ergebnisse der Ausgrabung einer frühneuzeitlichen Glashütte bei Grünenplan im Hils und am 8,6 km entfernten, südlich von Hellental gelegenen Glashütte am Lakenborn im Solling zurückgegriffen werden.[8]

Eine hoch entwickelte Arbeitsteilung im Hüttenteam ist anzunehmen:

  • Schmelzer (Wirker)

  • Schürer (Heizer)

  • Vorbläser (Külbelmacher)

  • Hohlglasbläser

  • Strecker für Flachglas

  • Hafenmacher

Um den Arbeitsofen auf die Schmelztemperatur von 1.200-1.300° C anzuheizen und die Temperatur über die Produktionszeit hinweg konstant zu halten, dürften zwei "Schürer" erforderlich gewesenen sein.

Hinzu kamen wahrscheinlich etwa 6-7 Hohlglasmacher sowie ca. 6 Fensterglasmacher.

Ein "Kesseljunge" dürfte Hohlgläser aus der Ofenanlage gehoben haben.

"Aufbläser" und "Wirker" brachten vor allem im so genannten Zylinderblasverfahren die Glasblasen in die Länge eines Glaszylinders, die der "Strecker" dann im Streckofen zur Flachglasherstellung spaltete und platt bügelte.

 

Literatur

BLOSS, OTTO: Die älteren Glashütten in Südniedersachsen. Veröffentlichungen des Instituts für historische Landesforschung der Universität Göttingen. Bd. 9. Hildesheim 1977.

WEBER, KLAUS A.E.: Waldglashütten in den Solling-Forsten des Hellentals. Beiträge zur Glashüttengeschichte im Solling vom 12./13. bis 18. Jahrhundert.

- Teil I Glashüttenforschung im Umfeld des Hellentals. Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 1/2012, S. 14-21.

- Teil II Glashütten des Mittelalters im Umfeld des Hellentals - 12.-14- Jahrhundert. Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 2/2012, S. 8-17.

- Teil III Glashütten der Frühen Neuzeit im Umfeld des Hellentals - 1. Hälfte 17. Jahrhundert. Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 3/2012, S. 13-22.

- Teil IV Glashütten der Frühen Neuzeit im Umfeld des Hellentals - 1. Hälfte 18. Jahrhundert. Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 4/2012, S. 15-24.

 

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[1] JÖRN/JÖRN 2007a, 99 (Fußnote 348), 156; JÖRN/JÖRN 2007b, 193 (W-27, lfd. Nr. 48, f. 152), 223-224 (W-17, 27, lfd. Nr. 48, f. 152), 257 lfd. Nr. 7 - Im Verlauf des 16./17. Jahrhunderts soll nach BLOSS im nordhessischen Kaufunger Wald auch der Glasmachername Drebing bzw. Drebingk auftreten sein.

[2] RAULS 1974, S. 66-67.

[3] Blatt 5 und Blatt 6 der faksimilierten Sollingkarte von 1603 [ARNOLD/CASEMIR/OHAINSKI (Hg.), 2004 - NLA WO, K 202 Blatt 5/6.

[7] Arbeitsbericht von MERIAN 1654, zitiert in: LEIBER 1994, S. 27-28; STEPHAN 2008, S.128.

[8] BLOSS 1977, S. 98-101; LEIBER 1994, S. 26-38; LEIBER 2003, S. 18-26; MYSKA 2005, S. 92-95; STEPHAN 2008, S. 125-131.

[9] Blatt 12 der faksimilierten Sollingkarte von 1603 [ARNOLD/CASEMIR/OHAINSKI (Hg.), 2004 - NLA WO, K 202 Blatt 8, 11.

[10] JARCK 2006, S. 234-235.

[11] STEPAHN 2017, S. 11; zudem auch persönliche Mitteilung von Detlef Wilke am 30.11.2017.

[12] WILKE/STEPHAN/MYSZKA 2016.

[13] STEPHAN 2021, S. 91-96.

[14] BLOSS 1977, S.93-95 (S 15).

[15] BLOSS 1977, S.92-93 (S 14).

[16] Blatt 2 und 3 der faksimilierten Sollingkarte von 1603 [ARNOLD/CASEMIR/OHAINSKI (Hg.), 2004 │ NLA WO, K 202 Blatt 2/3.

[17] Blatt 5 der faksimilierten Sollingkarte von 1603 [ARNOLD/CASEMIR/OHAINSKI (Hg.), 2004 │ NLA WO, K 202 Blatt 5.

[18] STEPHAN 2010, S. 516; STEPHAN 2022, S. 128.

[19] WEBER 2012d, S. 13-22.

[20] STEPHAN 2010, S. 511.

[21] STEPHAN 2010, S. 134.

[22] WEBER 2012d, S. 15-18.

[23] STEPHAN 2010, S. 143.

[24] Arbeitsbericht von MERIAN 1654, zitiert in: LEIBER 1994, S. 27-28.

[25] JÖRN/JÖRN 2007a, S. 99 (Fußnote 348), 156; JÖRN/JÖRN 2007b, S. 193 (W-27, lfd. Nr. 48, f. 152), 223-224 (W-17, 27, lfd. Nr. 48, f. 152), 257 lfd. Nr. 7.

[26] JÖRN/JÖRN 2007a, S. 15 (W-27, Cal. Br. 23/357, f. 173), 99 (Fußnote 348); JÖRN/JÖRN 2007b, S. 257 lfd. Nr. 8.

[27] JÖRN/JÖRN 2007a, S. 156.

[28] BLOSS 1977, S.46, 93-95 (S 15), 106.

[29] BERGMANN 2008, S. 27.

[30] BLÜBAUM/FISCHER 2011, S. 29.

[32] JÖRN/JÖRN 2007a/b: [...] am Hartz guet glaß [...], also das solches zu Hoff zu Jederzeit [...] begehret wirdet: Zur Bedeutung Südharzer Glashütten für die Hofhaltung der Herzöge von Wolfenbüttel, Calenberg bzw. Celle in der 1. Hälfte des 17. Jhs. ; auch: Belieferung der Welfenhöfe mit Glas aus Glashütten in Hils, Vogler, Solling, Südharz und Glaseinkauf im Ausland, v.a. nach herzoglichen (Rent-)Kammerrechnungen … für (Glas-, Irden-, Steinzeug-, Holz-)Gefäße für Tafel, Destillierhaus oder Apotheke des Hofes sowie für Flachglas