Spuren im Alten Tal der Glasmacher
Museumsleitung

GLAS│Walk and Talk im „Alten Tal der Glasmacher“
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber
Im Teil 1 der Sonntagstour GLAS│Walk and Talk des Historischen Musums Hellentalf ührt die Suche nach verbliebenen Spuren alter Glashütten und ihrer kulturlandschaftlichen Einflussnahme führt durch die einzigartige Kulturlandschaft des Sollings.
Im kulturhistorischen Landschaftsbild des offene, kleinbäuerlich extensiv bewirtschafteten Dauergrünlandes im Hellental sind glasgeschichtliche Relikte erkennbar, die aber nicht ohne weiteres offensichtlich sind.
Bei der glas- und regionalgeschichtlichen Sonntagstour veranschaulichen Geländespuren und Bodenfunde den ressourcenorientierten Betrieb mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Waldglashütten.
Die Herstellung von Waldglas (Holzascheglas) ist für das Hellental von hohem historischem Zeugniswert.
Die rund 550 Jahre diskontinuierlich verlaufende Glasherstellung im Umfeld des Hellentals wurde durch das enorme Holzvorkommen in den Wäldern des Sollings und den hydrogeologisch bedingten Wasserreichtum begünstigt.
So konnte im „Alten Tal der Glasmacher“ aus vor Ort vorgefundenem Sand und aus ortsständigem Buchenholz gewonnene Asche kunstvolles Hohl- und Flachglas hergestellt und dabei die Landschaft des Hellentals für einen Wald-Weide-Wechsel verändert werden.
Termin 2027
Sonntag, 02. Mai 2027
14:00 – 16:00 Uhr
Treffpunkt
Master-Glasstele am Wanderparkplatz beim Landhotel Lönskrug in Hellental
Anmeldung
Dr. Klaus A.E. Weber unter Tel.: 05564/1559 oder per E-Mail: museum-hellental⦋at⦌t-online.de
GLAS│Walk and Talk im „Alten Tal der Glasmacher“
© [hmh, Foto: Klaus A.E. Weber